Jakarta ist nicht nur die Hauptstadt von Indonesien, sondern ein gigantischer Schmelztiegel der Kulturen, in dem hochmoderne Wolkenkratzer neben Kolonialbauten und lebhaften Straßenmärkten stehen. Diese Metropole an der Nordwestküste der Insel Java beherbergt mehr als 33 Millionen Menschen. Trotz ihres chaotischen Rhythmus und ihres Status als eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt besitzt Jakarta eine unglaubliche Anziehungskraft für alle, die bereit sind, hinter die Fassade der lärmenden Boulevards zu blicken.

Die Stadt pflegt sorgsam ihre reiche Geschichte, die bis in die Zeit von Niederländisch-Ostindien zurückreicht. Im historischen Viertel Kota Tua, das im 16. Jahrhundert als „Königin des Ostens“ bezeichnet wurde, ist die Atmosphäre eines alten Außenpostens noch immer spürbar. Das moderne Jakarta hingegen ist das wirtschaftliche Herz des Landes und ein bedeutender Seehafen, der Touristen eine unendliche Vielfalt an Erlebnissen bietet: von majestätischen Museen bis hin zu riesigen Unterhaltungszentren.
Zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt gehören das grandiose Nationaldenkmal (Monas) und eine der größten Moscheen der Region — die Istiqlal-Moschee. Jakarta mag beim ersten Kennenlernen aufgrund von Staus und des feuchten tropischen Klimas herausfordernd erscheinen, aber seine Gastfreundschaft, gastronomische Vielfalt und kulturelle Tiefe machen den Besuch der Hauptstadt zu einem Muss auf jeder Indonesien-Reise.










